Geld verdienen im Internet

Dieser Artikel soll und wird euch nicht zeigen, wie ihr Millionär durch Internetgeschäfte werden könnt. Würde ich das behaupten, wäre ich ein weiterer Schwätzer, wie es sie so zahlreich im Internet gibt. Fakt ist, dass man ohne gute Ideen und vorallem gute Umsetzung kein Geld verdienen kann. Das ist nicht nur im Internet so, sondern auch im echten Leben.

In diesem Artikel zeige ich euch aber auf, wie ihr mit ein bisschen Geduld ein nettes Taschengeld verdienen könnt. (Was aber in den meisten Fällen nicht zum Reichtum führen wird)

Was brauche ich dazu?

Das Wichtigste, was ihr dazu braucht, ist Geduld. Dann sollten noch ein paar Dinge wie Domain, Webserver und Programmierkenntnisse (Ok, dank zahlreichen CMS muss das nicht mehr sein) von Vorteil. Auf einer oder mehreren Webseiten, die ihr erstellt, schaltet ihr Werbung. Ohne Werbung kein Geld, ist ja klar :)

Wo bekomme ich das alles her?

Domain und Webserver: Webhosting-Paket

Die Domain (Eine Domain ist eine Internetadresse, wie z.B. www.net-developers.de) bekommt ihr bei den meisten Webhostingpaketen mitgeliefert. Ihr sucht euch einen hübschen und zum Thema passenden Namen aus und bestellt sie bei einem Anbieter eurer Wahl. Ich kann z.B. folgende empfehlen:

Wenn man nur einen Blog betreiben will, reicht schon wenig Speicherplatz (100-200 MB) und eine einzige Domain vollkommen aus. Ihr solltet darauf achten, dass mindestens PHP 5.2 installiert ist, um aktuelle CMS (Content Management System) nutzen zu können oder um eure selbstgeschriebenen Skripts betreiben zu können. Außerdem ist eine Datenbank fast schon Pflicht. Ich empfehle hier MySQL. Ich muss aber dazusagen, dass die hier genannten Dinge schon von so gut wie allen Anbietern angeboten werden.

Programmierkenntnisse

Wie gesagt, ist das nicht mehr nötig. Heutzutage kann wirklich jeder mit CMS wie Drupal, Wordpress oder den anderen, die es da gibt, eine eigene Internetseite auf die Beine stellen. HTML-Kenntnisse sind aber auf jeden Fall von Vorteil. Zu HTML gibt es im Internet zahlreiche Tutorials. Als Nachschlagwerk dient SelfHTML (auch als Buch erhältlich). Achso: HTML ist keine Programmiersprache!

Werbung

Jetzt kommen wir zum interessanten Teil. Je nach Projekt, das man betreibt, hat man andere Zielgruppen. Und für jede Zielgruppe ist eine andere Art von Werbung besser geeignet. Welche Arten es gibt und welche wann verwendet wird, erfahrt ihr jetzt. Oftmals ist es auch erforderlich, mehrere Werbeanbieter auszuprobieren, bis man optimale Ergebnisse und Einnahmen erzielen kann.

Inhaltsbezogene Werbung

Hat man viel und guten Content (Text, Inhalt) auf der Seite, ist diese Werbung meist am besten geeignet. Sie blendet automatisch passende Angebote ein. Das verleitet viele Besucher dazu, die Werbung anzuklicken. Und für jeden Klick auf die Werbung bekommt ihr Geld. Wieviel das ist, ist aber oft sehr verschieden. Anbieter, die ich schon verwendet habe und weiterempfehlen kann, sind diese beiden:

Inhaltsbezogene Werbung wird häufig auch “kontextensive Werbung” genannt.

Bannerwerbung

Diese Form der Werbung unterscheidet sich von der inhaltsbezogenen Werbung dadurch, dass die Werbung nicht zum Inhalt der Seite passen muss (und es meistens auch nicht tut). Das resultiert dann meist in niedrigeren Einnahmen, weil so gut wie niemand auf die Werbung klickt. Man benutzt sie häufig, wenn die Einnahmen nicht im Vordergrund stehen und man seine Benutzer nicht mit Layerwerbung nerven möchte.

Anbieter, die solche Werbung anbieten:

  • Sponsorads (Finger weg, habe keine guten Erfahrungen mit denen. Und nicht nur mir geht es so)
  • Usemax (Usemax zahlt pro Einblendung 0,1 Cent, also für 1000 Besucher gibt es 1€.)
  • uvm.

Bei Banner-Anbietern gibt es Anbieter, die per Klick zahlen und Anbieter, die pro Einblendung zahlen (Usemax).

Layer-Werbung

Diese Werbung ist bei den meisten Internetnutzern sehr verhasst und sollte daher nur verwendet werden, wenn man nicht viel Wert auf Stammbesucher legt oder wenn alle anderen Werbemittel keine Einnahmen erzielen konnten. Ich setze Layerwerbung z.B. nur auf Projekten ein, auf denen ich einen hohen Suchmaschinenanteil (Das ist der Anteil an Besuchern, die über Suchmaschinen wie Google kommen) habe. Der große Vorteil dieser Werbeform ist, dass jeder Besucher Geld bringt, egal ob er die Werbung anklickt oder nur wegklickt. Somit ergibt sich ein weiteres Eisatzgebiet von Layerwerbung: Imagehoster, Filehoster, Chats, Communities,…

Ich habe schon mit vielen Anbietern (schlechte) Erfahrungen gemacht:

  • Sponsorads (wegen angeblichen Klickbetrugs gesperrt)
  • Layer-Ads (wegen Äußerung von Kritik gesperrt)

Der Anbieter, bei dem ich schon sehr lange bin und der auch immer auszahlt, ist Bin-Layer. Andere Anbieter, die ich momentan nutze, sind Usemax und Euros4click.

Sich für Artikel bezahlen lassen

Bei Anbietern wie Trigami bekommt man Geld dafür, dass man Artikel schreibt. Allerdings muss die Seite dazu eine gewisse Artikelanzahl aufweisen (ich glaube 25) und sollte nicht mit Werbung zugeballert sein. Außerdem darf man nicht nur Trigami-Artikel schreiben, sondern muss auch eigene Artikel, also nicht bezahlte Artikel, schreiben. Hab das bisher 1x gemacht und muss sagen: Die zahlen schnell und pünktlich aus!

Man verdient pro Artikel zw. 10 und 150 Euro. Wieviel das bei euch ist, kommt auf eure Besucherzahlen an. Bei mir waren es mit tranceblogger.de 10 Euro für einen Artikel.

Andere Anbieter sind z.B. Hallimash. Dieser Anbieter zahlt pro Artikel zw. 10 und 300 Euro.

Werbeplätze auf deiner Seite anbieten

Wenn du richtig viele Besucher und ein gutes Thema hast, zu dem es Konkurrenz gibt, dann verdienst du wohl am meisten, wenn du bestimmte Bereiche auf deiner Seite verkaufst und dort Werbebanner oder Links einbindest. Das habe ich aber noch nie gemacht und somit habe ich in diesem Bereich auch keine Erfahrung.

(Alle Links in den Listen sind Partnerlinks. Falls ihr euch bei einem Anbieter anmeldet, verwendet bitte einen dieser Links, um mich zu unterstützen :-) )

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Dieser Artikel wurde von Simon verfasst.
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Dieser Artikel wurde am Mittwoch, Januar 6th, 2010 um 15:11 in den Kategorien Sonstiges geschrieben. Du kannst die Kommentare über den Feed (RSS 2.0) beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder einen Trackback von deiner Seite setzen.


26 Kommentare zu “Geld verdienen im Internet”

  1. Geld verdienen im Internet – aber wie?
    Man schreibe einen Artikel in seinem Blog übers Geldverdienen im Internet und setze nur Partnerlinks rein ;)

    Guter Artikel, hat mir sehr geholfen – habe zwar keinen Blog aber plane aber Werbung für eine andere Webseite (ich werde auch deine Partnerlinks verwenden)

  2. Super Artikel, hilft einen wirklich weiter, weiter so.

  3. @Chrisso: Danke, das wäre sehr nett von dir :)
    Für welche Seite planst du denn die Werbung und hast du dich schon für einen Anbieter entschieden?

    @Bernhard: Freut mich, wenns dir gefällt! Danke!

  4. Finde die Ideen in deinem Artikel teilweise super. Ab wieviel Besuchern am Tag lohnt sich eigentlich das Einbinden von Werbung im eigenen Blog?

  5. hallo

    hir gehts auch ums geld verdienen http://geld-king.blogspot.com/
    um viel geld

  6. Ich habe mir auch schon mehre Male für Artikel 70€ zahlen lassen und hab den Zuschlag bekommen. Ich werde garantiert keinen Werbeartikel für 80€ bieten – wenn das Thema nicht passt schreibe ich nicht. Ist ganz wichtig, dass sich die Blogger nicht für Hungerslöhne abstampfen lassen und den Wert Ihrer Seite auch entsprechend vergüten lassen.
    Dominik (elexpress.de)´s last blog ..Twitter und Facebook ist dein Leben? My ComLuv Profile

  7. Ps. Es wäre schön wenn du das Plugin WP Ajax Edit Comments einbauen würdest. Dann hätte man die Möglichkeit nachträglich seine Kommentare zu bearbeiten (für 4 Minuten nach dem Absenden), wenn man mal einen Fehler macht ;)

    http://wordpress.org/extend/plugins/wp-ajax-edit-comments/

  8. Ach soo geht das. ;)
    — Werbung entfernt —

  9. @Dominik:
    Danke für den Tip!
    Das Plugin wurde eingebaut und funktioniert perfekt!

    MfG
    Simon

  10. @Christian
    Das lohnt sich sogesehen schon ab dem ersten Besucher.
    Ich würde aber unter 50 Besuchern am Tag keine Werbung schalten.
    Die Einnahmen währen sehr gering.

    MfG
    Simon

  11. [...] Geld verdienen! [...]

  12. Tja, Möglichkeiten, um Geld im Internet zu verdienen, gibt es schon einige. Viele ebooks auf dem Markt versprechen einfach nur zuviel. Das dann sofort von Abzocke und Betrug geredet wird – naja. Die Leute sind doch selbst schuld, wenn sie die Sales-Letter der jeweiligen Anbieter mit absoluter Naivität betrachten. Es ist ja nicht so, daß der Käufer für das Geld, was er in ein ebook investiert, keine Leistung bekommt. Der Autor hat recherchiert, geschrieben, das ebook erstellt etc. Und für diese Leistung bekommt er das Geld! Wenn man ein Buch bei einem Buchversand kauft, weil einem die Buchbeschreibung gefallen hat, und dann, nach dem Lesen des Buches feststellt, daß einem der Roman nicht gefallen hat, ist dann der Autor oder der Buchversand ein Betrüger?

    Wenn man realistisch an die ganze Sache herangeht, können diese ebooks schon recht hilfreiche Ratgeber sein, auch wenn man nicht schnell und einfach “die dicke Kohle” verdient. Ich habe mir gerade mal ein recht bekanntes ebook zum Thema “Geld verdienen im Internet” zugelegt. Einfach nur, um mal einen Testlauf zu starten und zu prüfen, was das ebook leistet und ob man die darin gegebenen Ratschläge umsetzen kann. Eine ausführliche Artikelserie zu meinen Erfahrungen blogge ich gerade.
    bebo´s last blog ..Geld verdienen im Internet – Projekte – Erste Analyse My ComLuv Profile

  13. Es gibt halt auch viele eBooks, die nur geschrieben wurden, um Geld zu machen. Und die sind dann nicht wirklich recherchiert. Habe ich schon öfters feststellen dürfen.

  14. [...] Geld verdienen! [...]

  15. Ja es gibt ja viele Leute die ebooks anbieten und anpreisen… verdiene 2000 € am Tag mit Youtube Videos und Co. Das ist doch alles nur Quatsch.

  16. Richtig

  17. @Marlene: Naja, ist doch das selbe, wie die Schneeball-Email-Spammer-Seiten.

    @Simon: netter Artikel

  18. Hallo zusammen,

    stimmt schon, man sollte wirklich vorsichtig sein! Es gibt viele “schwarze Schafe” im Web ;) Ich denk allerdings, dass man nicht unbedingt html Kenntnisse benötigt um bissi Geld zu verdienen. Mittlerweile gibt es Skripte mit Anleitungen zu kaufen… allerdings ist es nie schlecht über gewisse Programmierkenntnisse zu verfügen! Aber guter Post, danke!

    p. s. Hier ist auch noch ne Seite mit n paar Infos, vor allem Suchmaschinenoptimierung (ist ja das A und O)

    http://www.europeonlinebusiness.com

    Grüßle! :)

  19. Hi also ich hab hier was Interessantes für euch schaut einfach mal vorbei

    http://sites.google.com/site/maddinmachtgeld/home

  20. Mehr AdSense ging nicht? :-D

  21. Ich werde jetze auch mal Contaxe ausprobieren.
    Bin gespannt ob es was bringt.

  22. Man trifft doch immer wieder auf neue Tipps, Danke, tolle Sammlung. Layer-Werbung finde ich selbst als User auch grauenhaft, und deswegen würde ich es nie einsetzen. Google Adsense bringt immer ein gewisses Grundrauschen zum Geld nebenbei verdienen, aber ist auch nicht mehr so doll wie früher.

    Mit Bannern muss man viel experimentieren, einige wenige passend und prominent platziert können sehr gut laufen, manchmal auch welche die mit dem eigentlichen Thema gar nicht so viel zu tun haben, da hilft nur ausprobieren..
    MeinStartup´s last blog ..Geschäftsideen 2010 – die besten Konzepte im Überblick My ComLuv Profile

  23. Toller Artikel zum thema Geld mit Internet verdienen.. Suchmaschinenoptimierung ist ja auch das wichtigste im Internet…
    medani´s last blog ..Webdesign für Fliesen Halada My ComLuv Profile

  24. jep, find ich auch… vor allem die offpage-optimierung! Super Artikel, vielen Dank! :) Grüße!

  25. Eines guten Artikel zum Geld mit Internet verdienen. Persönlich finde ich Google AdSense auch eine guten Programme.
    Frans´s last blog ..Lenen zonder bkr My ComLuv Profile

  26. “[...]wäre ich ein weiterer Schwätzer, wie es sie so zahlreich im Internet gibt.”

    Meine persönliche Antwort an alle selbsternannten “Internet-Experten”:
    http://www.seifenstreifen.de/2010/08/die-internet-experten/

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